Ein gutes Gespräch führen, einmal um den Block spazieren, ins Theater gehen, Musik hören oder Karten spielen – viele Menschen vermissen ein solches gemeinsames Erleben, das anregend ist und Körper, Geist und Seele guttut.
Im Projekt „Ankerlicht“ besuchen Ehrenamtler*innen interessierte Menschen. „Die Besuche finden auf Augenhöhe statt“, erläutert Tilman Kögel, der neue Leiter des Projektes. Es geht nicht darum, Hilfe im Alltag zum Beispiel beim Einkaufen anzubieten, sondern um eine gemeinsame, partnerschaftliche Freizeitgestaltung, um Aktivitäten wie den Besuch kultureller Veranstaltungen, den Austausch von Kochrezepten, Karten spielen, aber auch um Gesprächsthemen, in denen sich beide etwas zu sagen haben. „Das kann auch mit dem früher ausgeübten Beruf zusammenhängen“, so Kögel.
Die Treffen sind sehr individuell, es lässt sich kaum vorhersagen, wie oft sie stattfinden oder in welcher Form. Einmal die Woche oder einmal im Monat? Es ist auch schon vorgekommen, dass man nur telefoniert. „Eine Ehrenamtlerin sagt, dass sie gar nicht so viel selber erzählt, sondern vor allem zuhört“, sagt Kögel. Derzeit gibt es etwa 12 Besuchspartnerschaften in dem Projekt, aber noch viel mehr Bedarf.
Deshalb hat Himmel und Erde, das Magazin der Kirchen in den NRW-Lokalradios, dieses Projekt nun ausführlich vorgestellt: https://www.himmelunderdeonline.de/hue/-ankerlicht-vermittelt-besuchspaten.php
Dabei wird deutlich, dass dieses Engagement beiden Seiten gut tut und Erfüllung bringen kann.
Wer nach dem Radiobeitrag Interesse hat, selbst Besuchspartner*in zu werden, kann sich per E-Mail oder telefonisch melden bei Koordinator Tilman Kögel, Tel: 0157 51602716 oder ankerlicht@engagiert-aelter-in-aachen.de.
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