„Wir gestalten Räume, in denen Menschen sich sicher, wertgeschätzt und respektiert begegnen können – damit Engagement, Bildung und Gemeinschaft im Alter gelingen.“
Die Evangelische Initiative „Engagiert älter werden“ ist ein Ort der Begegnung, Bildung, Gemeinschaft und Beteiligung. Menschen in der zweiten Lebenshälfte finden bei uns Möglichkeiten, ihre Erfahrungen, Fähigkeiten und Talente einzubringen, neue Kontakte zu knüpfen und ihr Leben aktiv zu gestalten. Dabei stehen die Würde, Freiheit und Einzigartigkeit jedes Menschen im Mittelpunkt unseres Handelns.
Aus unserem christlichen Menschenbild heraus übernehmen wir Verantwortung für den Schutz aller Menschen, die an unseren Angeboten teilnehmen oder sich in unserer Initiative engagieren. Wir treten jeder Form von sexualisierter Gewalt, sexueller Belästigung, Grenzverletzung und Machtmissbrauch entschieden entgegen.
Wir achten die Würde jedes Menschen
Jeder Mensch ist von Gott gewollt und besitzt eine unveräußerliche Würde. Deshalb begegnen wir einander mit Respekt, Wertschätzung und Achtsamkeit. Unterschiedliche Lebensgeschichten, Lebensformen, Überzeugungen und Bedürfnisse haben bei uns ihren Platz.
Wir fördern eine Kultur der Sicherheit und des Vertrauens
Unsere Veranstaltungen, Projekte, Begegnungsangebote und ehrenamtlichen Aktivitäten sollen Räume sein, in denen Menschen sich sicher und angenommen fühlen können. Gerade ältere Menschen bringen sehr unterschiedliche biografische Erfahrungen mit. Deshalb achten wir besonders auf persönliche Grenzen, individuelle Bedürfnisse und ein respektvolles Miteinander.
Wir nehmen Verantwortung wahr
Haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende tragen gemeinsam Verantwortung für den Schutz vor sexualisierter Gewalt. Wir schauen hin, wenn Grenzen verletzt werden, und übernehmen Verantwortung für unser eigenes Verhalten. Nähe und Distanz werden bewusst gestaltet und reflektiert.
Wir stärken Selbstbestimmung und Beteiligung
Die Evangelische Initiative „Engagiert älter werden“ lebt von Mitgestaltung und Engagement. Deshalb fördern wir eine Kultur, in der Menschen ihre Meinung äußern, Kritik einbringen und Beschwerden vortragen können. Wer sich unwohl fühlt oder Grenzverletzungen erlebt, soll Unterstützung und Gehör finden.
Wir handeln transparent und konsequent
Hinweise auf sexualisierte Gewalt oder Grenzverletzungen werden ernst genommen. Betroffene erfahren Schutz, Unterstützung und respektvolle Begleitung. Verdachtsfälle werden nach klaren Verfahren bearbeitet. Dabei arbeiten wir mit den zuständigen kirchlichen Stellen und Fachberatungen zusammen.
Wir lernen und entwickeln uns weiter
Der Schutz vor sexualisierter Gewalt ist eine dauerhafte Aufgabe. Durch Schulungen, Sensibilisierung, verbindliche Verhaltensregeln und die regelmäßige Überprüfung unserer Strukturen stärken wir eine Kultur des Respekts und der Verantwortung.
Unser Auftrag
Wir möchten dazu beitragen, dass Menschen im Alter Gemeinschaft erleben, ihre Fähigkeiten entfalten, neue Perspektiven entdecken und sich mit ihren Stärken einbringen können. Dies ist nur möglich in einer Atmosphäre von Vertrauen, Respekt und Sicherheit. Der Schutz vor sexualisierter Gewalt ist deshalb ein unverzichtbarer Bestandteil unseres evangelischen Selbstverständnisses und unseres Engagements für ein würdevolles, selbstbestimmtes und solidarisches Älterwerden.
Unter folgenden Links finden Sie die Rahmenschutzkonzepte der eeb Nordrhein und des Kirchenkreises Aachen:
Rahmen-Schutzkonzept der eeb Nordrhein
Konzept zum Schutz vor sexualisierter Gewalt des Kirchenkreises Aachen



Ulrike Overs
Telefon: 0241 - 9 90 30 01
Ulrike.overs@ekir.de